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Hausnotrufgeräte: Wie funktioniert die Technik?

Einen beispielhaften Ablauf eines Hausnotrufs finden Sie hier. Damit der Notruf so ablaufen kann, muss die Technik im Hintergrund einwandfrei funktionieren.

Für einen funktionsfähigen Hausnotruf gibt es verschiedene Geräte, die je nach Anschlussart vor Ort zum Einsatz kommen. Das können zum Beispiel analoge Geräte, digitale Geräte oder GSM-Geräte sein.

Aktuell sind die analogen Geräte am meisten verbreitet. Das sind jene Geräte, die an klassische Telefonanschlüsse oder ISDN-Anlagen angeschlossen werden. Es wird parallel aber eine deutliche Zunahme von GSM-Geräten verzeichnet. Was hat es damit auf sich? GSM-Geräte haben eine Besonderheit: Es gibt sie sowohl in einer analogen, als auch in einer digitalen Ausführung. Bei diesen Geräten wird eine Mobilfunkkarte (SIM-Karte) in das Gerät eingebaut. Diese ermöglicht dann eine anschlussunabhängige Notrufübermittlung über das Mobilfunknetz. Sie werden z. B. als Einzelgerät bei Kunden ohne Telefonanschluss oder dort angeschlossen, wo der Telefonanbieter die Nutzung eines Hausnotrufgerätes ausschließt. Es gibt aber auch die Möglichkeit, sie kombiniert in Analog- oder Digitalgeräten als zusätzliche Rückfallebene anzuschließen.

Digitale Notrufgeräte, die über IP-Protokolle kommunizieren, sind noch recht neu am Markt, setzen sich aber schrittweise durch und werden sich langfristig etablieren, da sie vor allem in Hinblick auf die Digitalisierung der Telefonnetze zukunftsfähig sind. Sie funktionieren prinzipiell an jedem Internetanschluss bzw. IP-basierten Telefonanschluss. Die verfügbare Bandbreite spielt hier nur eine untergeordnete Rolle, in der Regel können digitale Geräte größere Datenpakete schnell übertragen. Die digitalen Notrufgeräte bringen auch Hausnotrufanbietern viele Vorteile, z. B. zur Aktualisierung der Software oder zur Fernwartung.

In der Regel entscheidet ein Hausnotrufanbieter auf Basis der Gegebenheiten beim Nutzer vor Ort, welche Art von Gerät dort für eine optimale Verbindung eingesetzt werden sollte.